Freizeit-Tipps

Universum® Bremen erfindet sich neu

Universum Bremen Science Center am Tag

Das Wissenschaftscenter Universum® Bremen geht nach über 14 Jahren Betrieb und 5 Millionen Besuchern neue Wege: Die Dauerausstellung in dem walförmigen Gebäude wurde komplett entfernt und neu konzipiert. Mit der Wiedereröffnung am 7. März 2015 können nun die Themenbereiche Technik, Mensch und Natur erkundet werden.

Deutsches MarinemuseumSeit 2010 präsentiert sich das erweiterte Deutsche Marinemuseum mit einer neuen Dauerausstellung im neuen Gewand. 2011 wurde es dafür mit einem Preis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung ausgezeichnet und in das Museumsregister des Landes Niedersachsen aufgenommen.

Das erste Exponat, dem Sie im Deutschen Marinemuseum begegnen, ist ein UBoot. Allerdings ein sehr kleines U-Boot. Es ist so klein, dass es seinen zwei Besatzungsangehörigen nicht einmal Platz zum Ausruhen im Liegen bot. Es ist sogar so klein, dass es heute bequem in einem einstöckigen Gebäude Platz findet. Es steht in seltsamem Kontrast zu den großen Schiffen im Freigelände, die schon bei der Anfahrt unübersehbar sind. Man fragt sich, wie seine Besatzung früher mehrere Tage darin unterwegs war – fast ohne Schlaf, ohne Verbindung zum Festland und mit einem höchst riskanten Auftrag von ungewissem Nutzen: dem Kampf gegen britische Schiffe im Ärmelkanal während des Zweiten Weltkrieges. Das Schicksal der beiden Soldaten, die mit diesem Boot zur See fuhren, ist unbekannt: kaum mehr als ein Stiefel, eine nachträglich wieder zusammengeflickte Lederjacke, ein angekauter Bleistift und ein Zigarettenetui ist von ihnen neben ihrem Boot gefunden worden. Allerdings in der Ostsee, was ein Unglück während der Ausbildung vermuten lässt. Eingangs des neu gestalteten Deutschen Marinemuseums werden diese Dinge neben dem gehobenen und restaurierten UBoot in einer Bodenvitrine ausgestellt.

  • Barkasse
  • Schulschiff Deutschland vor Golden Gate
  • Zerstörer Mölders

Ein nachdenklich stimmender Auftakt zu dem weiteren Museumsrundgang, der unter dem Motto "Menschen – Zeiten –Schiffe" mit der wechselvollen Geschichte der deutschen Marinen im Spiegel der deutschen und internationalen Geschichte vertraut macht. Er erzählt von ihren wechselnden Aufgaben, von bekannten Offizieren wie Alfred von Tirpitz und Karl Dönitz ebenso wie von kleinen Leuten, deren Namen keiner mehr kennt. Er berichtet von stolzen Schiffen wie der BISMARCK und dem Kleinen Kreuzer EMDEN und gibt Einblick in Alltags- und Lebensbedingungen an Bord, aber auch in die Ausnahmesituation des Kampfes und deckt die Entstehung von Legenden und Mythen auf.

  • Aussenansicht
  • Marine und Kolonien im Kaiserreich
  • Zeitalter der Weltkriege

Der Rundgang endet im Freigelände, wo mehrere Schiffe im Original besichtigt werden können: Etwa das Unterseeboot U 10 oder der Lenkwaffenzerstörer Mölders, auf dem 334 Soldaten dienten. Er ist Deutschlands größtes Museumskriegsschiff und war zuletzt sogar im Kampf gegen den Terrorismus im östlichen Mittelmeer eingesetzt, der heute noch andauert. Das 134 Meter lange Schiff ist seit Anfang Juni 2005 in Wilhelmshaven für die Öffentlichkeit zugänglich. Unterstützt durch die Marine, Sponsoren, Privatleute und viel ehrenamtliche Arbeit der Museumscrew um Geschäftführer Stephan Huck konnte das Projekt erfolgreich vollendet werden. Damit hat Wilhelmshaven jetzt das größte Museumskriegsschiff Deutschlands. Die mehr als 30 Jahre beim 1. Zerstörergeschwader in Kiel stationierte "Mölders" war 2003 als zweiter der drei Zerstörer der "Lütjens"-Klasse außer Dienst gestellt worden. Schon damals gab es in Wilhelmshaven den Willen, zumindest eines dieser in den USA gebauten Schiffe zu erhalten.

  • Museumscafe
  • U-Boot Seehund
  • Unterseeboot U10

Nach so viel spannender Geschichte laden das neue Museumscafé zum Verweilen oder die museumseigenen Barkassen Neptun und Poseidon zu marinehistorischen Hafenrundfahrten durch Wilhelmshavens Häfen und die ehemalige Kaiserliche Werft, das heutige Marinearsenal ein. Allen, die noch mehr Seeluft schnuppern wollen, bietet das Museum Törns auf seinem eigenen Traditionssegler an, der ehemals in der Offizierausbildung eingesetzten Nordwind.

Anfahrt:
Das Marinemuseum ist über die Autobahn 29, Abfahrt Roffhausen, zu erreichen.
 
Kontakt
Deutsches Marinemuseum
Südstrand 125
26382 Wilhelmshaven
Tel.: (0 4421) 400 84 0
Fax: (0 44 21) 400 84 99
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Öffnungszeiten
01. April - 31. Oktober täglich 10.00 - 18.00 Uhr 01.
November - 31. März täglich 10.00 - 17.00 Uhr
 
Eintritt
Erwachsene € 9,50 EUR
Kinder von 6 bis 14 Jahren € 5,00 EUR
Familienkarte € 22,00 EUR

 

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